Auszug DGUV 308-008:

Service Berteit

Ausbildung und Beauftragung der Bediener von Hubarbeitsbühnen".

Abschlussprüfung

  • Die Ausbildung ist durch eine theoretische und praktische Prüfung abzuschließen.
    Die Abschlussprüfung des theoretischen Teils soll schriftlich erfolgen. Erfolgskontrollen sollten durch Prüfungsfragen, z.B. in Form eines Fragebogens, durchgeführt werden.
    Die Prüfung sollte nicht mehr als 25 Fragen umfassen.
    Die Prüfungen können wiederholt werden.
    Die zulässige Anzahl der Fehlerpunkte richtet sich nach Art und Umfang der jeweiligen Prüfung und muss vom Ausbilder/Prüfer vor der Durchführung festgelegt werden.
  • Die Abschlussprüfung des praktischen Teils wird als Prüfungsfahrt durchgeführt.

    Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat über die Teilnahme und über das Ergebnis der Abschlussprüfung (Ausbildungsnachweis). Dieses Zertifikat soll für die Bauarten ausgestellt werden, an denen die Ausbildung erfolgte. Eine ergänzende Ausbildung sollte erfolgen, wenn der Bediener auf Hubarbeitsbühnen anderer Bauart eingesetzt werden soll.

Qualifikation der Ausbilder

Als Ausbilder für Hubarbeitsbühnen-Bediener kann tätig werden, wer

  • aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung umfassende Kenntnisse auf dem Gebiet der Hubarbeitsbühnen hat,
  • mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften (z.B. Maschinenverordnung, Betriebssicherheitsverordnung) Unfallverhütungsvorschriften und den allgemeinen anerkanten Regeln der Technik (z.B. DGUV-Regeln, DIN-Normen) vertraut ist.
  • mit den Betriebsanleitungen der eingesetzten Hubarbeitsbühnen vertraut ist,
  • praktische Erfahrungen im Einsatz mit Hubarbeitsbühnen gesammelt hat,
  • Ausbildungskonzepte vermitteln und eine Gruppe durch einen Lehrgang führen kann.